Während des Praktikums für einen Ausbildungsplatz empfohlen
Caritas-Ausbildungsstätten und Betriebe arbeiten "Hand in Hand"
Rheine. cpr.
Die Caritas-Ausbildungsstätten konnten auch in diesem Jahr wieder
einigen benachteiligten Jugendlichen zu einem Ausbildungsplatz in einem Betrieb
verhelfen. Die Agentur für Arbeit Rheine fördert junge Menschen mit Lern- und
Leistungsbeeinträchtigungen oder sozialen Problemen im Rahmen einer
sozialpädagogisch begleiteten überbetrieblichen Ausbildung in den
Caritas-Ausbildungsstätten. Hier werden die Auszubildenden entsprechend ihres
Bedarfes in kleinen Lerngruppen gefördert und erhalten intensiven
Stützunterricht.
Im Rahmen von Praktika lernen sie den realen betrieblichen Arbeitsalltag kennen
und knüpfen Kontakte zu Arbeitgebern. „Neil Jones hat im Praktikum einen so
guten Eindruck gemacht, dass Malermeister Bruhn aus Rheine ihn nun in
betriebliche Ausbildung übernommen hat“, berichtet Rita Stecker-Schürmann,
zuständige Sozialarbeiterin in den Caritas-Ausbildungsstätten, von der
erfolgreichen Vermittlung. „Neil konnte durch seine Motivation und seine
Zuverlässigkeit überzeugen.“ Die Firma Bruhn erkenne zwar den erhöhten Aufwand
bei der Ausbildung eines jungen Menschen mit einer Lernschwäche, sei aber trotzdem
interessiert, einem motivierten und einsatzfreudigen Auszubildenden eine Chance
zu geben. Und Neil bestätigt durch sein Arbeitsverhalten, dass er dem Betrieb
auch Gewinn bringt. Um die schulischen Schwächen aufzuarbeiten, erhält Neil
ausbildungsbegleitende Hilfen,
ein
weiteres Förderprogramm der Agentur für Arbeit Rheine.