Caritasverband Rheine, 13.10.2004

Während des Praktikums für einen Ausbildungsplatz empfohlen

Caritas-Ausbildungsstätten und Betriebe arbeiten "Hand in Hand"

Rheine. cpr. Die Caritas-Ausbildungsstätten konnten auch in diesem Jahr wieder einigen benachteiligten Jugendlichen zu einem Ausbildungsplatz in einem Betrieb verhelfen. Die Agentur für Arbeit Rheine fördert junge Menschen mit Lern- und Leistungsbeeinträchtigungen oder sozialen Problemen im Rahmen einer sozialpädagogisch begleiteten überbetrieblichen Ausbildung in den Caritas-Ausbildungsstätten. Hier werden die Auszubildenden entsprechend ihres Bedarfes in kleinen Lerngruppen gefördert und erhalten intensiven Stützunterricht.

Im Rahmen von Praktika lernen sie den realen betrieblichen Arbeitsalltag kennen und knüpfen Kontakte zu Arbeitgebern. „Neil Jones hat im Praktikum einen so guten Eindruck gemacht, dass Malermeister Bruhn aus Rheine ihn nun in betriebliche Ausbildung übernommen hat“, berichtet Rita Stecker-Schürmann, zuständige Sozialarbeiterin in den Caritas-Ausbildungsstätten, von der erfolgreichen Vermittlung. „Neil konnte durch seine Motivation und seine Zuverlässigkeit überzeugen.“ Die Firma Bruhn erkenne zwar den erhöhten Aufwand bei der Ausbildung eines jungen Menschen mit einer Lernschwäche, sei aber trotzdem interessiert, einem motivierten und einsatzfreudigen Auszubildenden eine Chance zu geben. Und Neil bestätigt durch sein Arbeitsverhalten, dass er dem Betrieb auch Gewinn bringt. Um die schulischen Schwächen aufzuarbeiten, erhält Neil ausbildungsbegleitende Hilfen,
ein weiteres Förderprogramm der Agentur für Arbeit Rheine.

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