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Stand: 20.05.2014

Pressemitteilung

228.000 Euro für Jugendausbildungszentrum

Dies insbesondere beim Übergang in Ausbildung und Beruf, bei der Orientierung in der neuen Heimat und bei der Gestaltung der Freizeit. Das Programm startet mit dem neuen Schuljahr 2016/17 als ein neuer, wichtiger Bestandteil des Münsteraner Konzepts zur Beschulung, Betreuung, Begleitung und Integration von Flüchtlingen, Neuankömmlingen und Seiteneinsteigern.

Auch für zugewanderte Jugendliche, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und deshalb in keine schulischen Angebote eingebunden werden können, schafft das Projekt Möglichkeiten zur Integration in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft und schließt damit Lücken. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren (Sprachschule, Berufskollegs, betriebliche Partner, Kultur- und Freizeiteinrichtungen) und ein Patenmodell des Hochschulsports eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten der Integration und des Kennenlernens des neuen Lebensortes.

Drei Kooperationspartner haben das Projekt "angekommen in deiner Stadt Münster" ins Leben gerufen: die Walter Blüchert Stiftung, die Stadt Münster und das NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung. In Kooperation mit kompetenten lokalen Partnern aus den Bereichen Bildung, Beruf, Sport, Kultur und Soziales, Berufs- und Arbeitswelt bietet es ein vielfältiges Bildungs- und Unterstützungsangebot für zugewanderte Jugendliche. Schulministerin Sylvia Löhrmann, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, haben jüngst die Kooperationsvereinbarung für das Gemeinschaftsprojekt unterzeichnet.

JAZ als zentraler Treffpunkt

Zentraler Treffpunkt und Knotenpunkt für die Organisation des Projektes "angekommen" ist das Jugendausbildungszentrum gGmbH (JAZ) der Caritas, das zugleich weiterer Kooperationspartner ist. Für Umbaumaßnahmen im JAZ bewilligte die Landesregierung jetzt 228 900 Euro aus einem Städtebau-Sonderförderprogramm.

Mit dem Geld wird der Ausbau des JAZ als außerschulischer Bildungsort und Treffpunkt ermöglicht. Jugendliche eignen sich dort in Eigenregie oder mit Unterstützung Wissen und Kompetenzen an; etwa beim Erledigen der Hausaufgaben oder in der Fahrradwerkstatt. Sie erfahren den Umgang mit Selbst- und Mitbestimmung, gestalten individuell und gemeinsam Freizeit mit verschiedenen Kooperationspartnern oder haben ganz einfach die Möglichkeit, einen Ruhe- und Rückzugsraum zu nutzen.

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