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Stand: 20.05.2014

Pressemitteilung

In 2500 Haushalten Stromfresser auf Diät gesetzt

Dr. Henning Müller-Tengelmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, freut sich zusammen mit Waltraud Süssemilch, Projektleiter Peter Lammerding und Caritas-Vorstand Thomas Schlickum, dass in 2500 Haushalten der Stromspar-Check erfolgreich umgesetzt worden ist.Dr. Henning Müller-Tengelmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, freut sich zusammen mit Waltraud Süssemilch, Projektleiter Peter Lammerding und Caritas-Vorstand Thomas Schlickum, dass in 2500 Haushalten der Stromspar-Check erfolgreich umgesetzt worden ist.

Caritas-Vorstand Thomas Schlickum und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann gratulierten der Rentnerin persönlich. "Die Aktion verknüpft Sozialpolitik mit Beschäftigungsförderung und Klimaschutz", hob Thomas Schlickum hervor. Gefördert wird es durch das Bundesumweltministerium.

Die Stadtwerke Münster unterstützen den Stromspar-Check seit Beginn: "Der Stromspar-Check ist ein nachhaltiger Dreiklang für Münster. Er vereint Energieeffizienz, Job-Chancen für Arbeitslose und Unterstützung für bedürftige Familien", sagt Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. "Ein Stromspar-Check ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwar kostenlos, aber keinesfalls umsonst. Ohne großen Aufwand tun einkommensschwache Haushalte etwas für den Klimaschutz und sparen dabei auch noch bares Geld."

"Insgesamt haben wir 21.000 Energiespar-Lampen, fast 2.500 wassersparende Perlatoren  für Wasserhähne und 1.298 Wasserspar-Duschköpfe in einem Wert von 160.208 Euro eingebaut. Damit sparen die Haushalte durchschnittlich über 100 Euro der jährlichen Stromkosten. Die Stadt Münster musste 318.560 Euro weniger für Warmwasser und Heizenergie ausgeben und der Bund sparte auch 302.183 Euro", berichtet Projektleiter Peter Lammerding.

Waltraud Süssemilch hatte bereits einen Verdacht: "Mein Kühlschrank knurrte mir zu lange vor sich hin", sagt die Rentnerin. Als sie am Jahresende die Stromabrechnung erhielt, war sie geschockt, 235 Euro musste sie nachzahlen. "Ich wollte der Ursache auf den Grund gehen." Sie informierte sich auf dem diesjährigen "Tag der Nachhaltigkeit" am Stromspar-Check Stand und erhielt Hilfe von den Energieberatern der Caritas.

Die Energieberater Olaf Hollnack und Jugoslav Stojanovic ermittelten schnell bei einem Hausbesuch mit einem Messgerät: Der veraltete Kühlschrank lief fast ununterbrochen. "Wer ein geringes Einkommen wie z. B. Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Wohngeld erhält, kann die Energiefresser loswerden. Auch Rentner, die eine kleine Rente, unterhalb der Pfändungsfreigrenze erhalten, können dieses Angebot wahrnehmen. Über den Stromspar-Check wird der Kauf eines neuen A+++-Geräts finanziell unterstützt", berichtet Olaf Hollnack. So konnte der neue Kühlschrank mit 150 Euro bei Frau Süssemilch bezuschusst werden.

"130 Haushalte haben bereits die attraktive finanzielle Förderung zum Austausch eines alten Kühlgerätes genutzt und sparen jetzt nochmals über 100 Euro zusätzlich ein", berichtet Peter Lammerding.

"Außerdem haben wir noch Wassersparartikel eingesetzt, um den Verbrauch zu verringern. Moderne LED-Lampen tragen zudem dazu bei, dass sich der Stromzähler langsamer dreht", sagt Jugoslav Stojanovic. Diese Soforthilfen sind wie die Beratung für die Haushalte kostenlos. "Durch Beratung, Zuschuss und Energiesparartikel kann ich meinen Verbrauch deutlich senken und voraussichtlich ca. 230 Euro im Jahr sparen", freut sich Waltraud Süssemilch.

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