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Stand: 20.05.2014

Pressemitteilung

Sozialbüros

Menschen bewegen und ermutigen

Sabrina Lejeune und Franz-Josef Röhr informieren über die Arbeit der Sozialbüros in Münster. An dem weißen Baum können Besucher Sorgen und Wünsche formulieren und an Zetteln aufhängen.Sabrina Lejeune und Franz-Josef Röhr informieren über die Arbeit der Sozialbüros in Münster. An dem weißen Baum können Besucher Sorgen und Wünsche formulieren und an Zetteln aufhängen.Wenzel

"Das hat viel mit unserer Arbeit zu tun", sagt Franz-Josef Röhr. Er arbeitet ehrenamtlich seit 17 Jahren in einem Sozialbüro im münsterischen Stadtteil Nienberge. Insgesamt gibt es 18 dieser Einrichtungen in der Stadt Münster, viele ökumenisch getragen. Die Einrichtungen in den Pfarreien werden über den Caritasverband für die Stadt Münster begleitet und betreut. "Wir unterstützen Menschen, beraten sie und vermitteln", sagt Röhr. "Viele unserer Klienten sind vereinsamt. Für sie ist es wichtig mit uns zu sprechen und etwas mitzunehmen, was Mut macht." Eigentlich würde sich Franz-Josef Röhr wünschen, dass die Sozialbüros überflüssig wären. "Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Kluft geht in unserer Gesellschaft immer weiter auseinander", sagt der erfahrene Mitarbeiter.

Nebenan werkeln junge Menschen an einem Holzauto. Am Stand des Caritasverbandes für das Dekanat Bocholt stellt sich Büngern-Technik vor, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, die diese Fahrzeuge herstellen. Außerdem, erläutert Simone Zingel, stellt der Verband das Projekt der Integrationspaten vor. "Es geht darum, Geflüchteten unsere Alltagskultur zu vermitteln." 106 Paten kümmern sich derzeit um 160 Geflüchtete. Das Vorhaben wird unterstützt über das Projekt "Menschen stärken Menschen."

Was macht ein christliches Krankenhaus aus? Diese Frage bekommt Sandra Enewoldsen am Stand der Franziskus-Stiftung öfters gestellt. "Unsere Werte dürfen nicht nur in den Leitbildern stehen, sondern müssen sich immer wieder im Alltag zeigen", sagt die Mitarbeiterin,  die für Qualitätscontrolling zuständig ist. Ganz wesentlich aus ihrer Sicht ebenfalls: "Die Führung muss christliche Werte vorleben."

Viele junge Menschen interessieren sich am Stand der Freiwilligen Sozialen Dienste im Bistum Münster für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst, sagt Simon Kampe. "Neu für viele ist, dass es keinen festen Zeitpunkt für den Einstieg gibt", sagt der pädagogische Mitarbeiter.

 

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