URL: www.caritas-ms.de/aktuelles/presse/tausende-muensteraner-muessen-aufstocken
Stand: 20.05.2014

Pressemitteilung

Tausende Münsteraner müssen aufstocken

Atypische Arbeitsverhältnisse sind zum Beispiel Teilzeitarbeit, Minijob, befristete Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit. Auch in Münster sind atypische Beschäftigungsverhältnisse weit verbreitet, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit 25,2 Prozent liege die Region im Jahr 2013 über dem Landesdurchschnitt von 23,2 Prozent. Von 128000 Erwerbstätigen seien 31000 in Münster atypisch beschäftigt.

Bei atypischen Beschäftigungsformen besteht häufig die Gefahr einer prekären Arbeit. Studien zeigten, dass in Mini-Jobs, bei Leiharbeit oder Teilzeitbeschäftigungen oft besonders wenig verdient werde. „Mini-Jobs bieten nur geringe berufliche Perspektiven; oft werden den Mini-Jobbern grundlegende Arbeitnehmerrechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Pausenzeiten und bezahlter Urlaub vorenthalten. Mini-Jobber haben das höchste Niedriglohnrisiko“, heißt es in der Pressemitteilung.

In Münster beziehen 4613 erwerbstätige Leistungsberechtigte gleichzeitig Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende und Einkommen aus abhängiger oder selbstständiger Erwerbstätigkeit.

Copyright: © Caritas  2017