Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe wirkt in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz (§ 52 SGB VIII) mit. Sie

  • berät Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien, 
  • nimmt an den Gerichtsverhandlungen teil, 
  • macht einen Vorschlag für ein mögliches Urteil und 
  • übt die Nachbetreuung aus. 

Sie bringt unter anderem sozialpädagogische Gesichtspunkte in Strafverfahren vor den Jugendgerichten zur Geltung, indem sie schriftlich und/oder mündlich über die Beschuldigten berichtet.

Die Jugendgerichtshilfe leistet Unterstützung vor, während und nach dem Prozess.Die Jugendgerichtshilfe leistet Unterstützung vor, während und nach dem Prozess.KNA / Oppitz

Außerdem prüft sie auch, ob Leistungen der Jugendhilfe eingeleitet werden sollten und ob es Alternativen zu einem förmlichen Strafverfahren gibt (Diversion). Sie nimmt Einfluss auf den weiteren Gang des Verfahrens und organisiert und überwacht gerichtlich angeordnete pädagogische Maßnahmen.