Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren? In unserer Ehrenamtsbörse finden Sie Angebote und Ansprechpartner. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Arme Menschen leben kürzer, ihr Krankheitrisiko ist größer. "Armut macht krank" lautet das Jahresthema der Caritas in 2012.
Umgekehrt gilt in vielen Fällen auch: Krankheit macht arm. Deswegen fordert die Caritas im Untertitel: "Jeder verdient Gesundheit".
Mehr Informationen gibt es hier
Zeitschrift der Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn.
Caritasverband für die Stadt Münster e.V.
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Gutes tun - für sich und andere!
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Neue Ideen für die Pflege-Ausbildung
Caritas-Fortbildungsinstitut lud zu Personalmangement-Tagung

Münster. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Entwicklung des Arbeitsmarkts werden in der Altenpflege dringend Fachkräfte gesucht. Das Caritas-Fortbildungsinstitut Münster (CFI) und kooperierende Altenpflegeeinrichtungen wollen sich dieser Herausforderung mit neuen Initiativen stellen. Dies ist das Ergebnis einer Tagung zum Thema „Personalmanagement in Altenpflegeeinrichtungen“, die am Mittwoch im CFI stattfand. CFI-Geschäftsführer Michael Hartleif und CFI-Leiter Thomas Jansen stellten Ergebnisse und Überlegungen am Donnerstag auf einer Pressekonferenz vor. Dazu zählen unter anderem ein Trainee-Programm für Führungskräfte und Angebote für eine Ausbildung als Teilzeitmodell.
Anregungen für Körper, Geist und Seele
Verwöhntage im Altenwohnheim St. Lamberti

Münster. Anregungen für Körper, Seele und Geist bieten Verwöhntage im Altenwohnheim St. Lamberti in diesen Wochen. Bereits
zum dritten Mal organisieren die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Altenwohnheim St. Lamberti Angebote für Bewohner.
Die dürfen aus 21 Möglichkeiten drei Offerten auswählen. Ob Drei-Gang-Menü mit Lieblingsspeise, Kaffee-Klatsch mit den Angehörigen,
ob Kneipenbummel, Spazierfahrt, Fußreflexzonenmassage oder Traumreise mit Klangschalen, die Senioren haben die Qual der Wahl.
Dass es sich um einen besonderen Tag handelt, erfahren die Bewohner bereits am Morgen beim Frühstück.
Der Tag beginnt dabei mit einer Rose am Frühstückstisch und dem ganz persönlichen Programm für die kommenden Stunden, das
vom Förderverein unterstützt wird. Abends beschließt ein Schlummertrunk den abwechslungsreichen Tag. „Auch die Bezugspfleger
und Betreuungsassistenten genießen den Tag“, berichtet Pflegedienstleiter Reinhold van Weegen. „Bei Spazierfahrten zu besonderen
Orten, die im Leben unserer Bewohner eine wichtige Rolle spielen, kommen beide zum Beispiel ganz anders ins Gespräch. Bei
einer Fußzonenreflexmassage, dem Gesichtsverwöhnprogramm oder dem gemeinsamen Musikgenuss entstehen besondere Beziehungen.
Frau Ethner genießt an ihrem Verwöhntag ihr Lieblingsessen, das sie sich gewünscht hat.
Öl an den Händen - „das gehört dazu“
Girls Day im Jugendausbildungszentrum JAZ

Münster. Interessiert beobachten Marlene, Anne, Paula und Caroline, wie Henrik Bördeling in der Zweirradwerkstatt des Jugendausbildungszentrums
JAZ eine Gangschaltung auseinandernimmt. Geschickt hantiert er mit dem Werkzeugschlüssel an der Fahrradachse. Öl an den Händen
– „das gehört dazu“. Die Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums haben beim Girls Day am Donnerstag im JAZ Einblick in einen
„typischen“ Männerberuf bekommen.
„Ich bin jeden Tag selber mit dem Fahrrad unterwegs und wollte gerne mehr über die Technik wissen“, sagt Paula. Das Angebot
des JAZ hat sie wie die anderen Schülerinnen im Internet gefunden. Anne will zwar später eher Betriebswirtschaftslehre studieren,
findet es aber gut, auch die Arbeitswelt in einer Werkstatt kennenzulernen. Dort werden übrigens nicht nur männliche Jugendliche
ausgebildet. Erst im vergangenen Jahr hat eine junge Frau dort die Ausbildung abgeschlossen, berichtet Sozialpädagogin Barbara
Rohfleisch. „Die ehemalige Auszubildende arbeitet inzwischen in einem Betrieb und gilt dort als beste Verkäuferin.“
Seit Einführung des Girls Day entwickeln sich übrigens die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in technischen
Bereichen positiv. Mit über 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften begannen zuletzt so viele Frauen wie
noch nie ein Technikstudium. Vielleicht reizt es in einigen Jahren ja auch Marlene, Anne, Paula oder Caroline bekannte Rollen
bei der Berufswahl zu verlassen…
Bildzeile: Henrik Bördeling erklärt Marlene, Anne, Paula und Caroline (von rechts) wie eine Gangschaltung repariert wird.
"Gemeinsame Zeit tat uns gut"
66-jähriger Familienpate kümmerte sich um Elfjährigen
In diesem Jahr werden in der „Woche für das Leben“ das Miteinander und die Solidarität der Generationen hervorgehoben. Beispiele
für Leben, Arbeiten und gegenseitige Unterstützung mit und zwischen den Generationen bei der Caritas Münster zeigt eine kleine
Serie.
Münster. Was bewegt einen 66-Jährigen früheren Ministeriums-Juristen, sich ehrenamtlich für eine junge Familie in Münster einzusetzen? Der Familienpate bei der Caritas Münster legt Wert darauf, dass öffentlich keine Rückschlüsse auf die Familie möglich werden, deshalb heißt er hier Johannes.

Die Frage, was ihn motiviert? „Es gibt kaum etwas, das einen so lebendig werden lässt, wie die Arbeit mit Menschen selber“,
sagt der frühere Spitzenbeamte. Und außerdem engagiere er sich gerne für die Allgemeinheit. „Das habe ich von Kindesbeinen
an vermittelt bekommen.“ So ist er auch bei der NRW-Stiftung und beim Obstbaumschnitt in den Rieselfeldern aktiv. „Aber Bäume können nicht lächeln.“
Für ihn selber sei das eine „tolle Chance“ gewesen“, sagt Johannes. Wichtig sei die Vorbereitung auf das Amt des Familienpaten
bei der Caritas gewesen. „Kein Gutmenschentum, keine Euphorie, keine überzogenen Erwartungen“ auf diese drei Basis-Begriffe
bringt Johannes den Kern der Schulung.
Vorlesepatin wird schon sehnlich erwartet
Von Generation zu Generation: Geschichten fesseln Kinder
In diesem Jahr werden in der "Woche für das Leben" das Miteinander und die Solidarität der Generationen hervorgehoben. Beispiele
für Leben, Arbeiten und gegenseitige Unterstützung mit und zwischen den Generationen bei der Caritas Münster zeigt eine kleine
Serie.
Münster. Ida und Stefan haben es sich in einer Kuschelecke in der Kindertagesstätte Miriam gemütlich gemacht. Sie lehnen sich
an Rosemarie Heinrichs an, verfolgen gebannt die Geschichte, die die ältere ehrenamtliche Mitarbeiterin aus einem Bilderbuch
vorträgt.

Im Alltag der Kita Miriam spielt die Förderung einer lebendigen Sprach- und Erzählkultur eine große Rolle. Denn je mehr einem Kind vorgelesen wird, desto besser entwickelt es sich, so das Fazit einer Studie der Stiftung Lesen. „Ich habe den Aushang nach einer Vorlesepatin beim Gemüsehändler entdeckt“, berichtet Rosemarie Heinrichs, die in der Nähe der Kita Miriam der Caritas Münster in Angelmodde wohnt. „Oh, das ist etwas für mich“, war sich die gelernte Erzieherin schnell sicher. Kita-Leiterin Annegret Rüter legt großen Wert auf Beziehungen zwischen Kindern und älteren Menschen, denn nur so könne sich Respekt zwischen den Generationen entwickeln. Da einige Jungen und Mädchen in der Kita keine Großeltern vor Ort haben, freut sie sich über das Angebot von Rosemarie Heinrichs auch unter diesem übergreifenden Gesichtspunkten, zumal es bei den Kindern bestens ankommt. „Die fliegen darauf.“
Gleichberechtigt an Gleis 12
Ältere und jüngere Mitarbeiter arbeiten in der Bahnhofsmission Hand in Hand
In diesem Jahr werden in der "Woche für das Leben" das Miteinander und die Solidarität der Generationen hervorgehoben. Beispiele
für Leben, Arbeiten und gegenseitige Unterstützung mit und zwischen den Generationen bei der Caritas Münster zeigt eine kleine
Serie.
Münster. In der Bahnhofsmission von Caritas und Diakonie Münster kümmern sich "gemischte Doppel" um Menschen, die Hilfe benötigen.
Junge und ältere Mitarbeiter bilden in der Regel zusammen eine Schicht. Mit Vorteilen für beide Seiten.

„Wichtig ist, dass gleichberechtigt gearbeitet wird“, sagt Leiterin Dorothea Büker. Rangordnungen haben auf Gleis 12 keinen Platz. Oft schauen die ehrenamtlichen Helfer auch außerhalb ihrer Schichten einmal kurz vorbei. Rund zwei Drittel der Mitarbeiter sind Schüler, Studenten oder junge Berufstätige. Ein Drittel sind ältere Menschen, engagieren sich meist im Ruhestand. Gerade in dieser Mischung aus jung und alt sieht Dorothea Büker den besonderen Charakter der Bahnhofsmission in Münster - zum Vorteil für Mitarbeiter wie Hilfesuchende.
"Beim Singen spürt man sich und andere"
Gemeinsames Chorprojekt des Wohnstiftes am Südpark mit der Loevelinglohschule
In diesem Jahr werden in der „Woche für das Leben“ das Miteinander und die Solidarität der Generationen hervorgehoben. Beispiele für Leben, Arbeiten und gegenseitige Unterstützung mit und zwischen den Generationen bei der Caritas Münster zeigt eine kleine Serie.
Der Chor wird zum Jubiläum der Loevelingloh-Grundschule am 20. Mai auftreten und auch die Feiern zum 15-jährigen Bestehen des Wohnstiftes am 4. Juli mitgestalten. Ein gemeinsamer Probentermin ist kurz vor der Aufführung vorgesehen.

Vollständige Pressemitteilung
Wie ältere Migranten in Münster leben
Ausstellung ist Start einer Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themen

Münster-Gievenbeck. Wie leben ältere Migranten in Münster? Antworten darauf gibt eine Ausstellung im Gievenbecker Veranstaltungszentrum
La Vie, die am Dienstag eröffnet worden ist. Sie wurde von Christoph Tebel, Sozialarbeiter in der "Caritas-vor-Ort"-Beratungszentrum
Gievenbeck in Zusammenarbeit mit älteren Migranten erstellt. Mit der Ausstellung beginnt eine Veranstaltungsreihe der "Caritas-vor-Ort"-Beratungsstelle
Gievenbeck. Vorträge im LaVie werden im Laufe des Jahres über die Themen Sucht, Integration und jugendliche Entwicklung informieren.
• Am 26. Juni wird Werner Hassolt um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema "Glücksspiel" halten. Der Diplom-Sozialarbeiter gestaltet
im Rahmen der Aktionswoche in Münster "Sucht hat immer eine Geschichte" zum Thema Glücksspiel / Sucht und Medien einen Informationsabend.
• Um den „Einstieg in den Arbeitsmarkt für Migranten aus Osteuropa“ geht es bei einem Vortrag von Elisabeth Solisch am 28.
August 2012 um 18:00 Uhr. Die Beraterin im Migrationsdienst der Caritas Münster kann bei Bedarf den Vortrag auf russisch beziehungsweise
polnisch halten.
• Diplom-Psychologe Jochen Elte von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche wird am 30. Oktober zu dem Thema
„Pubertät - wenn die Eltern schwierig werden“ referieren. Beginn ist um 15:00 Uhr.
"Wir dürfen keinen Jugendlichen zurücklassen"
CDU-Landtagsabgeordnete besuchten Jugendausbildungszentrum

Münster. Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder und Prof. Dr. Thomas Sternberg haben während eines Besuchs im Jugendausbildungszentrum JAZ die Arbeit in der Caritas-Einrichtung gewürdigt.
"Wir dürfen keinen Jugendlichen zurücklassen, dafür brauchen wir das JAZ", sagte Dr. Sternberg. Und Josef Rickfelder betonte:
"Politiker schaffen keine Arbeits- und Ausbildungsplätze. Aber sie können die Rahmenbedingungen verändern. Da wird im Jugendausbildungszentrum
viel für benachteiligte Jugendliche getan, deshalb ist es so wichtig."
Anlass für den Besuch war der Joseftag, ein bundesweiter, dezentraler Aktionstag. Er macht auf die wichtige Arbeit in Einrichtungen
der Jugendsozialarbeit, insbesondere der Jugendberufshilfe, in katholischer Trägerschaft aufmerksam. Während eines Rundgangs
mit Besuch in der Zweiradwerkstatt und beim Floristik/Hauswirtschaftsprojekt gemma! diskutierten die Abgeordneten intensiv
mit den Jugendlichen, die eine eigene Fragenliste erarbeitet hatten.
Vollständige Pressemitteilung
Neu im Netz: Caritativer Stadtplan
434 Dienste, Angebote und Einrichtungen von Caritas, Pfarreien und katholischen Trägern werden aufgeführt

Münster. Wie ist das Netz der Hilfe, Förderung und Beratung für Bedürftige durch die Caritas und die katholische Kirche in
Münster geknüpft? Dies zeigt ab sofort der Caritative Stadtplan für Münster im Internet unter www.caritas-ms.mapcms.de. Das bislang einzigartige Angebot in Deutschland listet 434 caritative
Dienste, Angebote und Einrichtungen des Caritasverbandes, weiterer katholischer Träger und der Pfarrgemeinden in Münster auf.
Ehren- wie hauptamtliches soziales Engagement wird so sichtbar.
Stadtdechant Dr. Ferdinand Schumacher erinnerte am Mittwoch während einer Pressekonferenz daran, dass Hilfe durch Caritas und katholische
Kirche für Bedürftige in Münster schon eine lange segensreiche Tradition habe. Dies präge die Stadt bis heute, der Stadtplan
spiegele das hervorragend wider.. "Angesichts der Planungen für pastorale Räume machen wir uns als Caritas auf den Weg den
Wandel inhaltlich mitzugestalten", sagte Michael Hartleif, Vorstandssprecher des Caritasverbandes für die Stadt Münster e.V. Dazu könne der Stadtplan als Instrument dienen. "Wir haben einen Stein ins Wasser geworfen, der breite Wellen schlagen soll."



