Erschienen am: 09.02.2026
Zusammen geht was
In der Smartphone-Sprechstunde der youngcaritas Münster begegnen sich Generationen
Münster. Wie erstelle ich ein Fotoalbum? Wie richte ich Paypal ein? Wie verwalte ich den Speicherplatz auf meinem Handy? Es sind alltägliche Fragen, die in der Smartphone-Sprechstunde der youngcaritas Münster gestellt werden. Im Caritas-Quartiersbüro Aaseestadt/Pluggendorf beantworten an diesem Tag die Studentinnen Mia Emily Fisch und Lilian Repennins ehrenamtlich Fragen von Seniorinnen zu ihren Mobiltelefonen.
Im Gespräch zwischen jung und alt in der Smartphone-Sprechstunde geht es nicht nur um technische Fragen. Die Generationen kommen auch über andere Themen ins Gespräch.
Für Hildegard Blömeke geht es etwa darum, Möglichkeiten des digitalen Kontakts mit ihrem Sohn in Südostasien optimal zu nutzen. Eine andere Ratsuchende freut sich darüber, beim nächsten Museumsbesuch die Audio-Führung direkt über den QR-Code abzurufen. Auch wie Preisänderungen beim Portal Kleinanzeigen eingestellt werden können, wird abgefragt.
Beim Gespräch über technische Details der digitalen Helferlein bleibt es oft nicht. „Wir haben festgestellt, dass wir beide Wert auf Nachhaltigkeit legen und gerne in der fairteilbar einkaufen. Dort werden Lebensmittel gerettet“, sagt Mia Emily Fisch. Sie hat gerne den Kontakt zu älteren Menschen. Die Smartphone-Sprechstunde der youngcaritas schafft es so auf der einen Seite, technischen Anschluss und damit gesellschaftliche Teilhabe für ältere Menschen zu sichern, auf der anderen Seite Generationen ins Gespräch zu bringen. „Mich freut, dass wir uns hier auch begegnen können“, sagt Hildegard Blömeke. Das Angebot ist so ganz im Sinne der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“
„Alle 14 Tage bieten wir die Smartphone-Sprechstunde im Quartiersbüro im Aaseemarkt an und einmal im Monat im Gemeindehaus St. Josef Münster-Süd“, sagt Mario Wessels, Koordinator der youngcaritas Münster. Interessierte werden gebeten, sich vorher anzumelden.
Für die Zukunft werden bereits weitere Ideen ausgeheckt. „Wir können uns auch sehr gut vorstellen, dass jüngere Menschen vom Wissen der Senioren und Seniorinnen profitieren und planen dafür einen Strick,- Näh- und Häkelkreis“, sagt Mario Wessels.
