Erschienen am: 04.09.2026

 

„Ich habe hier in schwieriger Lebenslage ein Zuhause gefunden“

Zehn Jahre Jugendwohnen der Caritas Münster / Fast 150 junge Menschen in die Selbständigkeit begleitet

Münster. Zehn Jahre Jugendwohnen der Caritas Münster: Dieses Jubiläum ist jetzt mit zahlreichen Gästen gefeiert worden. 2016 ging es insbesondre darum, jungen unbegleiteten Flüchtlingen ein Zuhause auf Zeit anzubieten. Einen Ort, an dem sich Zukunft entwickeln konnte. „Heute, zehn Jahre später, können wir mit Stolz sagen: Aus einer Antwort auf eine konkrete gesellschaftliche Herausforderung ist ein dauerhaftes und erfolgreiches Angebot geworden“, sagte Caritas-Vorstand Sebastian Koppers.

 

 

 

 

Eine intensive Bezugsbetreuung vermittelt den Bewohnerinnen und Bewohnern, Vertrauen, Sicherheit und Motivation Ziele im Leben anzustreben.

 

Denn die Grundidee des Jugendwohnens mit derzeit 26 Plätzen sei nie auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt gewesen. Im Mittelpunkt standen immer junge Menschen, die Unterstützung auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben benötigen. Inzwischen haben fast 150 junge Menschen in den zehn Jahren im Jugendwohnen der Caritas Münster den Weg in die Selbstständigkeit, in Ausbildung oder Beruf geschafft.

Festredner Prof. Dr. Remigius Stork betonte, das Jugendwohnen „hat eine wichtige Lücke im Bildungs- und Betreuungsbereich geschlossen“. Junge Menschen seien derzeit mit zahlreichen Krisen konfrontiert, komplizierte Biographien und psychische Erkrankungen nähmen zu. „Insofern ist es gut, dass hier viele junge Menschen gut leben und sich positiv entwickeln können.“

Die langjährige Leiterin Marcia Nies bedankte sich insbesondere beim engagierten Team: „Ihr seid das Fundament, das Herz und die Seele dieser Einrichtung und hat diese zu dem gemacht, was sie heute ist: ein sicherer Hafen und eine Startrampe für die Zukunft junger Menschen.“ Und die ehemalige Bewohnerin Vera brachte es für sich auf die Aussage: „Ich habe hier in schwieriger Lebenslage ein Zuhause gefunden.“